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March 10 2011

The Brontë Sisters Power Dolls

Quite hilarious, my dear.

(via)


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March 08 2011

Jane Bond

(Danke, Kirsten!)


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Zum 100. Frauentag

Zum 100. Internationalen Frauentag – der zugleich auch Feminist Coming Out Day ist (und 6. Geburtstag des Genderblog) – gibt es vielerlei Kluges und Wichtiges zu sagen, das aber auch im Rest des Jahres Platz finden sollte. Und so feiern wir einfach mit diesem kleinen, klaren Statement einer Fünfjährigen:

(via; Fortsetzung)

Der Kampf hat gerade erst begonnen.


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January 21 2011

Feminist Coming Out Day 2011

8. März 2011. (via)


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November 10 2010

Kristina Schröder und die Sache mit dem Feminismus

Es haben inzwischen schon ganz, ganz viele kluge Menschen sich zu dem furchtbaren Interview geäußert, das Bundesministerin Kristina Schröder dem Spiegel für seine jüngste Ausgabe gegeben hat. Natürlich hat auch Alice Schwarzer sich schon zur Wehr gesetzt, und der Spiegel schlägt auf seiner Website aus der selbst produzierten (und vermutlich bewußt lancierten) Diskussion mit auch nicht reflektierteren Folgeartikeln und dann angeblich stattfindendem parteiinternen Getröte noch Kapital. (Und ich verlinke das hier auch noch!)

Bei Neon versucht man sich mittels präzise gesetzter Bohrungen daran, das Niveau der Feminismen-Diskussion auf neue Tiefen zu senken, während die Bild-Zeitung sich nicht zu blöd ist (aber die ist sich ja zu nichts, etc.), die Meinungsverschiedenheiten zwischen Schwarzer und Schröder auf ihrer gestrigen Titelseite als “Bizarren Sex-Streit” zu bezeichnen, was auf so vielen Ebenen schon sprachlich falsch ist, daß mir die Magensäfte grummeln.

Aber natürlich ist auch das alles zwingend für einen durch Medien fabrizierten Mediensturm, Rauschen im (nicht nur virtuellen) Blätterwald. Manche Rollen darin sind für mich gar nicht so klar. Zum Beispiel würde mich brennend interessieren, wie das Interview und die Themenwahl präzise zustande gekommen ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Schröder nicht wußte, zu welchem Thema sie jetzt befragt werden würde – und auch mit solchen Gockeln als Gesprächspartner wird sie sicher schon öfter zu tun gehabt haben.

Das ist das eine; die furchtbaren Abgründe in dem, was Schröder so von sich gegeben hat – sowie die impliziten Denkvoraussetzungen, die sich dahinter verstecken -, das andere. Dazu gab es schon viel Kluges zu lesen, zum Beispiel:

Ich sage deshalb jetzt auch nichts Originelles, wenn ich meiner Irritation darüber Ausdruck verleihe, daß Schröder zwar Bedarf an Jungenförderung sieht und auch wahrnimmt, daß vor allem “die Jungs aus bildungsfernen Schichten” solchen Bedarf hätten – aber keinen Anlaß dazu sieht, danach zu fragen, ob dabei – womöglich sogar in bestimmten Gesellschaftsgruppen öfter auftretende – bestehende Geschlechtermodelle eine wichtige Rolle spielen könnten. Oder daß vielleicht die herrschenden Formen von Unterricht überhaupt für Kinder vielleicht nicht die bestmöglichen sind. Stattdessen will sie, inzwischen viel belächelt, “Diktate mit Fußballgeschichten” vorschlagen, die kämen bei Jungs eben besser an als “Schmetterlinge und Ponys”.

Jetzt mal abgesehen, daß ich mich auch als Kind da womöglich nicht so richtig einsortiert gefühlt hätte, kann ich mich nicht daran erinnern, daß wir seinerzeit enorm viele Diktate über Schmetterlinge und putzige Reittiere zu absolvieren hatten. Oder daß das irgendwas daran geändert hätte, ob wir Lust hatten, das Diktat jetzt gerade zu schreiben.

Aber Frau Schröder, die nicht daran glaubt, daß die Umwelt den Menschen macht – und deshalb konsequenterweise auch unter “Konservatismus” versteht, “die Realität zu akzeptieren” zeigt damit vor allem, daß sie nicht weiß, wovon sie redet. Daß jemand mit so unterkomplexem Denken und Argumentieren nicht nur Bundesministerin ist, sondern auch promovierte Soziologin, ist das eigentliche Armutszeugnis für unsere Ausbildungsinstitutionen voller fußballspielender Schmetterlinge. Und offenbar hat Schröder auch kein Interesse daran, ihre Bildungslücken zu stopfen – denn in den mittlerweile fast zwölf Monaten ihrer Amtszeit hätte sie sich auf ein solches Interview doch ein wenig besser vorbereiten lassen können. Für sowas hat man ja Mitarbeiter_innen.

Stattdessen offenbart die Ministerin ein allenfalls rudimentäres Verständnis davon, daß es womöglich unterschiedliche Vorstellungen zu Geschlechterkonzepten gibt, und eine mehr als lückenhafte, eben: Ahnung von Themen, Strömungen und Geschichte der feministischen Bewegungen (wobei da ihre Interviewer vermutlich nicht klüger sind, denn der Spiegel bezeichnet Alice Schwarzer beharrlich als “die deutsche Ur-Feministin” (danke, @lantzschi!) oder als “die oberste Verfechterin der Sache der Frau” – as if!). So hält sie auch den Begriff des “konservativen Feminismus” für eine “Worthülse” und sagt so schöne Sachen wie:

Ich glaube, dass zumindest der frühe Feminismus teilweise übersehen hat, dass Partnerschaft und Kinder Glück spenden. Es ist nicht der einzige Weg, aber es ist doch für sehr viele Menschen der wichtigste.

Nun tue ich “dem” frühen Feminismus sicher nicht unrecht, wenn ich sage, daß auch damals Partnerschaft (die Frau Schröder in diesem Zitat, davon muß man wohl ausgehen, ausschließlich heterosexuell definiert) und womöglich auch Kinder als Glücksspender in Betracht gezogen wurden – aber gerade im Kontext der Partnerschaft haben sich viele Frauen seinerzeit womöglich gefragt: Mit wem eigentlich? Und warum soll ich mir in der Partnerschaft vom Mann vorschreiben lassen, ob ich arbeiten oder ausgehen darf? Oder sie haben sich womöglich dazu entschlossen, dann doch lieber mit einer Frau zusammenzuleben, weil sie dies mit Männern für schlichtweg unmöglich hielten. (Oder sie liebten schlichtweg eine Frau. Oder… aber das wird endlos.)

Statt sich mit all diesen Fragen inhaltlich auseinanderzusetzen, sondert Schröder eine Reihe von Halbwahrheiten und Ungenauigkeiten ab und versichert aber schon am Anfang, “meine beste Freundin” (erinnert sich noch jemand an den irgendwann gräßlich sinnentleerten Spruch “Mein Freund ist Ausländer”?) sei Feministin, wähle auch Grün und so. Vielleicht sollte diese Freundin sich die Ministerin mal zur Brust nehmen – ganz ernsthaft, in deren eigenem Interesse – und ihr das mit dem Feminismus und der Frauenbewegung mal etwas auseinanderklambüsern.

Bei der Gelegenheit könnten sie auch einmal darüber diskutieren, wie man verstehen muß, daß Schröder die Einführung von Quoten als “Kapitulation der Politik” versteht. Denn Quoten, die Einführung also von bestimmten Mindestanteilen bei der Einstellung von Frauen in bestimmten Bereichen durch eine gesetzliche Regelung – also per Entscheidung des Gesetzgebers, der gewählten Volksvertreter_innen -, können keine Kapitulation der Politik sein, sind sie doch ein politisches Mittel. Davor mag man noch verhandeln, sich selbst verpflichten und all das – darauf hat Politik vielleicht Einfluß, mit ihren ureigenen Mitteln aber hantiert sie, wenn sie etwas regelt, das anders nicht zu erledigen ist. Das ist nicht Kapitulation, das ist eine Frage des politischen Gestaltungswillens. Den muß man in diesem Fall nicht haben – es gibt viele Gründe dafür, Quoten abzulehnen – aber sich auf “Sachzwänge” oder das Schlagwort “Kapitulation” zu berufen, ist unpräzise und für eine Person in Schröders Position schlichtweg feige.

Update:


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September 06 2010

The History of the Universe as Told by Wonder Woman

Trailer zu dem für nächstes Jahr angekündigten Dokumentarfilm The History of the Universe as Told by Wonder Woman; mehr dazu habe ich in meinem Filmblog aufgeschrieben.

Und hier ist gleich noch ein ausführlicherer Zwölfminutenclip zu sehen:


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April 30 2010

re:publica-Nachklapp: Interview mit Svenja Schröder

Ich bin immer noch nicht dazu gekommen meine Gedanken zur re:publica in Ruhe aufzuschreiben – die hier interessanten Panel lassen sich z.B. bei der Mädchenmannschaft nachhören oder -sehen. Ausführliche Gedanken zu den beiden Panels haben sich z.B. Kathrin Ganz (zu “Feministische Netzkultur 2.0″) und Antje Schrupp (zu “Sexismus im Internet”) gemacht.

Warum ich aber jetzt etwas schreibe: Anja Krieger von den Netzpiloten hat mit Svenja Schröder vom Mädchenblog, die “unser” Panel zu feministischer Netzkultur moderiert hat, ein Interview geführt, das es jetzt online zu sehen gibt:

(via)


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April 08 2010

Visionen für einen Feminismus des 21. Jahrhunderts

Die Europäische Frauenlobby (EWL) hat einen Fotowettbewerb zum Thema “Meine Welt: Visionen für einen Feminismus des 21. Jahrhunderts” ausgeschrieben. Er ist offen für alle Frauen zwischen 15 und 40 Jahren, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedsstaat oder in einem Beitrittskandidatenland (Kroatien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Türkei) haben. Einsendeschluß ist der 30. Juni 2010.

EWL Photo competition 2010 poster_DE

Die genauen Ausschreibebedingungen für den Wettbewerb sind hier als PDF aufrufbar; die wichtigsten Detailinformationen sind:

1. Das Thema des Fotografiewettbewerbs 2010 und der daraus entstehenden Ausstellung der EWL lautet: „Meine Welt: Visionen des Feminismus im 21. Jahrhundert“. Es kann individuell verschieden interpretiert werden, jede Einsendung muss jedoch eine aussagekräftige Beschreibung des eingereichten Fotos enthalten.

2. Die Bilder dürfen digital aufbereitet und bearbeitet sein. Sie dürfen Text enthalten.

3. Um sich zum Wettbewerb anzumelden, müssen Sie per E-Mail Ihren Namen, das Land ihres Wohnsitzes, das gewählte Bild (als Anhang) sowie eine kurze Beschreibung des Bildes (max. 1.000 Zeichen) in einer der offiziellen EU-Amtssprachen an ewl@womenlobby.org senden. In die Betreffzeile geben Sie bitte ANMELDUNG ZUM FOTOWETTBEWERB DER EWL ein.

4. Haben Sie Fragen zur Anmeldung oder im Zusammenhang mit dem Wettbewerb, so senden Sie bitte eine EMail an barrington@womenlobby.org.

5. Es sind maximal 3 Beiträge pro Person erlaubt.

6. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist Mittwoch, 30. Juni 2010, 23.59 Uhr. Beiträge, die nach diesem Zeitpunkt eintreffen, werden nicht berücksichtigt

(via, via)


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April 07 2010

TV heute abend: Klimawechsel

Ich habe die Serie noch nicht selbst gesehen, aber Barbara Gärtner ist in der SZ voll des Lobes über Klimawechsel, u.a. von Doris Dörrie inszeniert, die ab heute abend im ZDF zu sehen sein wird:

… die sechs Teile über Frauen im Klimakterium, von Regisseurin Doris Dörrie erdacht und zusammen mit Ruth Stadler geschrieben, sind das Gegenteil vom üblichen TV-lustig. Es ist furios, fies und, jawoll, das Beste und Böseste, was das deutsche Fernsehen für diese Altersgruppe in den vergangenen Jahren produziert hat.

Klingt vielversprechend und ist womöglich allein schon wegen Andrea Sawatzki einen Blick wert. ZDF, 20.15 Uhr.


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March 14 2010

CFP: fiber #17 “Farce”

fiber sucht für die nächste Ausgabe noch Text- und Bildbeiträge. Hier ist der Aufruf (sputet Euch, der Termin ist schon bald!):

Das neue Jahr ist noch nicht allzu alt und doch schon reich an Erfahrung, so zumindest die erste Bilanz des fibrigen Redaktionskollektiv: aufregende Urlaubsreisen, sommerliche Vorfreuden, politische Entbehrlichkeiten, traurige Endzeitstimmung, verheißungsvolle Neuanfänge, nicht auffüllbare Zeitdefitizite, unheimlicher Horror, bodenständige Alltagserfahrung und transzendente Hoffnungen.

Auf der Suche nach einem Thema fanden wir uns alle wieder in „FARCE“, als

+ Satire, Burlesque, Lustspiel, Posse, Maskerade
+ Täuschung, Ausflucht, Schein, Hokuspokus, Illusion, Irrlicht, List, Finte, Wahn, Mystifikation, Transgression
+ Eingeweide, Einlage, Inhalt, Zutat, Futter, Substanz, Zusatz
+ Betrug, Pfusch, Fassade, Manipulation, Schwindel, Kulisse, Attrappe, Fälschung, Täuschung, Mogelei, Irrtum, Schiebung

Da ist also alles drin: von der Revolution bis zur Endzeit, von Religion bis Porno, von Täuschungen zu Neuanfängen, Wahrheiten, Maskeraden und Enttäuschungen, Leben, Sterben, Kirche und Politik.

Zu beliebig? Das Leben ist eine FARCE, aber: „Generally, there is a happy ending.“*

Wir freuen uns auf deine Bild- und Textbeiträge zum Thema FARCE gepaart mit Feminismus und Popkultur.

Schick uns deine Ideen und Vorschläge (Abstracts, Bildbeschreibungen u.ä.) per Mail

>>>> bis 23.03.2010 < <<<

>>>> an katrin@fibrig.net < <<<

Klarerweise gibt es auch wider ein offenes Redaktionstreffen, bei dem wir dich gerne kennen lernen und über neues Thema diskutieren wollen:

am Donnerstag, 25.03.2010
um 19:00 Uhr
im Café espresso (Burggasse 57, 1070 Wien)

Wir freuen uns auf deinen Beitrag und dein Kommen.
die fibretten.

* „A farce is a comedy which aims to entertain the audience by means of unlikely, extravagant, and improbable situations, disguise and mistaken identity, verbal humour of varying degrees of sophistication, which may include sexual innuendo and word play, and a fast-paced plot whose speed usually increases, culminating in an ending which often involves an elaborate chase scene. Farce is also characterized by physical humour, the use of deliberate absurdity or nonsense, and broadly stylized performances. Farces have been written for the stage and film. Many farces move at a frantic pace toward the climax, in which the initial problem is resolved one way or another, often through a deus ex machina twist of the plot. Generally, there is a happy ending. The convention of poetic justice is not always observed: The protagonist may get away with what he or she has been trying to hide at all costs, even if it is a criminal act involving crazy costumes. Farce in general is highly tolerant of transgressive behavior, and tends to depict human beings as vain, irrational, venal, infantile, and prone to automatic behavior. In that respect, farce is a natural companion of satire. Farce is, in fact, not merely a genre but a highly flexible dramatic mode that often occurs in combination with other forms, including romantic comedy. Farce is considered a theatre tradition. As far as ridiculous, far-fetched situations, quick and witty repartee, and broad physical humor are concerned, farce is widely employed in TV sitcoms, in silent film comedy, and in screwball comedy. See also bedroom farce. Japan has a centuries-old tradition of farce plays called Kyogen. These plays are performed as comic relief during the long, serious Noh plays.“ (http://en.wikipedia.org/wiki/Farce)


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March 09 2010

Drei Irrtümer über den Feminismus

Ein kurzer Lesetipp (besonders geeignet als Standardlink in entsprechend ausufernden Diskussionen): Antje Schrupp hat “Drei verbreitete Irrtümer zum Feminismus” zusammengestellt und erläutert, warum es sich um Irrtümer handelt.

  1. Feminismus muss es nur geben, wenn Frauen diskriminiert werden
  2. Feministinnen müssen für alle Frauen sprechen
  3. Feministinnen müssen Männer zu ihren Gruppen zulassen

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January 16 2010

Umfrage: Nutzung feministischer Medien

Drüben auf grassrootsfeminism.net gibt es derzeit eine Umfrage zur Nutzung feministischer Medien, auf deren Ergebnisse ich wirklich sehr gespannt bin:

Do you ever read / watch / listen to feminist-made media? We want to hear from you! Come fill out our online questionnaire…

As part of our research project “Feminist Media in Europe” we have put together an online questionnaire to find out how and why people consume and/or produce feminist media. This survey is specifically targeted to people living in Europe.

We really appreciate your participation in this survey. At the end of it, we will publish the findings on the website.

Leider habe ich nicht gesehen (oder vielleicht übersehen), wann die Befragung abgeschlossen wird. Vielleicht wollt Ihr Euch also schon bald auch beteiligen. Denn zugleich sind die Umfrage und dann die Präsentation der Ergebnisse eine ganz gute Gelegenheit, auf feministische Publikationen hinzuweisen, die Euch am Herzen liegen.

(via)

Informationen zum Projekt grassrootsfeminism.net gibt es hier, die bereits aufgenommenen Publikationen sind hier aufgelistet.


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January 14 2010

Patriarchat und Klimawandel

Dank eines Hinweises von Antje Schrupp stieß ich gerade auf diesen kurzen Text von Ina Praetorius, in dem sie sich Gedanken zum Zusammenhang zwischen dem Klimawandel (und unserer Unfähigkeit, da ein wirkliches Umkehren auch nur zu denken) und dem Patriarchat macht. Aus ganz anderen Gründen (die jetzt hier keine Rolle spielen) finde ich das interessant, weil es wieder einmal nicht nur die geschlechtsspezifische “Aufteilung” der als männlich bzw. weiblich gedachten Lebenssphären und, wie sie es nennt, -inhalte kritisiert, sondern zugleich deren Hierarchie untereinander in Frage stellt. (Der letzte Satz stellt dann allerdings in seinem Hinweis auf ein vermeintliches “Was ist” schon wieder ein seltsames Absolutum in den Raum. Darüber wäre zu sprechen. Diskutiert wurde jedenfalls.)

Ich meine also, dass die Entstehung des Klimawandels, der “Umweltkrise” überhaupt, ursächlich mit der zweigeteilten Weltordnung des Patriarchats zusammenhängt. Und ich meine, dass es die Debatte um den Klimawandel und die Massnahmen zu seiner Eindämmung voranbringen würde, wenn dieser Zusammenhang ins Blickfeld gerückt würde, wenn wir uns also ausdrücklich der Frage zuwenden würden, welche Lebensinhalte uns – wie selbstverständlich – als “höher” erscheinen: Geld, Mobilität, Unabhängigkeit, Fortschritt, Dynamik – und welche als unattraktiv, schwach und “weiblich”. Und ob sich an solchen Quasi-Selbstverständlichkeiten, sind sie einmal als Konstrukte erkannt, etwas ändern liesse. Zum Beispiel dadurch, dass wir jenseits gängiger Urteile darüber, was das Leben lebenswert macht, sehen und sagen, was ist.

Ina Praetorius: Postpatriarchales Denken und der Klimawandel.


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December 05 2009

Queerfeministischer Kalender 2010

Ich habe den Kalender schon eine Weile hier liegen, aber bevor das neue Jahr losgeht, sei doch noch schnell darauf verwiesen – auf den Queerfeministischen Taschenkalender 2010 der Riot Skirts.

kalender_cover

Zu bekommen direkt dort oder beim Unrast-Verlag für wohlfeile sieben Euro “inklusive Versand, Bart und gutem Karma” sowie allerlei Texten, Ideen, Adressen und dergleichen mehr.


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