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December 16 2010

Frauen günstig zu haben!

Schöner Werbespot zum Thema des Equal Pay Days.

(via @lantzschi)


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July 06 2010

“Selber schuld”?

Daß es bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Gehältern von Männern und Frauen auch dann gibt, wenn man ähnliche Ausbildungs- und Lebenssituationen nebeneinander stellt, war hier ja bereits öfter Thema – zuletzt am Equal Pay Day. Und natürlich gibt es da sehr unterschiedliche Lösungsansätze.

Nun gibt es laut der Süddeutschen Zeitung (und Spiegel Online et al.) zwei neue Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) (über deren mindestens eine das Mindener Tageblatt schon im Mai berichtet hatte), die allerdings nicht so aufregend sind, wie in den Meldungen behauptet – jedenfalls dann nicht, wenn man sich mit diesem Thema schon etwas eingehender beschäftigt hat.

Firmen sind am Entstehen niedriger Frauengehälter zwar stark beteiligt, was sich auch in ihrem Zögern zeigt, die Gehaltsunterschiede von sich aus zu verringern oder Führungspositionen mit Frauen zu besetzen. Beteiligt sind freilich auch Frauen, die sich mit weniger zufriedengeben als Männer. Der Eindruck, dass die Arbeit von Frauen weniger wert ist als die von Männern, ist offenbar in der gesamten deutschen Gesellschaft verbreitet: bei Männern und Frauen, bei Angestellten und Chefs.

Was sich daran zunächst vor allem zeigt, ist, wie durchdringend Vorstellungen von Ungleichheit zwischen den Geschlechtern – und sich daraus ergebenden Ungleichbehandlungen – im “Perpetuum Mobile Patriarchat” für uns alle sind. Wenn Mädchen allein deshalb schlechter in Mathematik abschneiden, weil man ihnen erklärt, daß sie als Mädchen schlechter in Mathematik seien, dann ist es nur konsequent, daß diese zu negative Selbsteinschätzung, gerade im Vergleich zu Männern, auch in anderen Bereichen ihren Widerhall findet.

Desweiteren wird auch deutlich, daß es offenbar in der gesellschaftlichen wie individuellen Wahrnehmung der Gehälter einen “Blinden Fleck” gibt, der uns genau diese Unterschiede in der Bezahlung nicht wahrnehmen läßt. Um das zu vermeiden, wäre es womöglich tatsächlich am sinnvollsten, größtmögliche Transparenz umzusetzen, um so die Unterschiede in den Gehältern von Männern und Frauen sichtbar zu machen – und damit angreifbar.

Die Mädchenmannschaft stellt zu den Texten übrigens noch eine ganze Menge weiterführender Fragen.

(Oh, und übrigens, sueddeutsche.de: Eure im Artikel verlinkte “Bildstrecke zum Thema” über “Frauen-Karrierekiller” hat mit dem Thema nur indirekt etwas zu tun, ist klischeehaft fotografiert und inhaltlich eher zweitklassig.)


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